Jugendliche zu begeistern, ist eine Kunst, die man als Lehrperson beherrschen sollte. Dass dies nicht mit Hausübungen und Schularbeiten gelingt, wird niemanden überraschen. Dass es jedoch mit so viel notwendiger Arbeit, Disziplin und Engagement, wie sie für das Magazin, das Sie in Händen halten, erforderlich waren, möglich ist, hat mich überrascht.
Dieses Projekt war für mich als Lehrerin etwas ganz Besonderes. Zu erleben, wie meine Schülerinnen und Schüler mit so viel Begeisterung, Kreativität und Teamgeist gearbeitet haben, erfüllt mich mit tiefem Stolz – und mit großer Dankbarkeit. Ein herzliches Dankeschön gebührt der Zeitung Die Woche für die wunderbare Kooperation, das Vertrauen und die Möglichkeit, jungen Menschen eine Bühne zu geben. Wenn Jugendliche ihre Welt zeigen, entsteht ein Projekt, das bewegt.
Was hier entstanden ist, zeigt, was alles in unserer Jugend steckt: Es wurde geschrieben, illustriert, fotografiert und interviewt – sogar Poetry Slams und Gedichte wurden verfasst. Weitaus mehr Reportagen, Bilder und Illustrationen entstanden, als in diesem Magazin Platz finden konnten. Also neugierig bleiben, nach diesem kleinen Vorgeschmack.
Die Jugendlichen haben im Entstehungsprozess diskutiert, gelacht, verworfen, neu gedacht und immer wieder miteinander gesprochen, bis sie gemeinsam einen Weg gefunden haben, ihre jugendliche Welt für die Außenwelt sichtbar zu machen. Diese intensive Zusammenarbeit und dieser kreative Austausch bleiben weit über das Projekt hinaus in Erinnerung. Es ist mir ein besonderes Anliegen, an dieser Stelle auch Prof. Mag. Wolfgang Url hervorzuheben, der mit seiner fotografischen Expertise die Schülerinnen und Schüler unterstützt und das Projekt maßgeblich geprägt hat – weit über das Titelfoto hinaus. Ebenso gilt mein Dank dem Schulleiter Dr. Jörg Ladstätter, der dieses Projekt mit seiner Unterstützung möglich gemacht hat. Zu guter Letzt möchte ich mich bei der Schülervertretung des BG/BRG Knittelfeld aus dem letzten Schuljahr bedanken, allen voran Tim Griesenauer, David Hölzler und Clemens Handel, die mit großem Engagement und Organisationstalent maßgeblich zum Gelingen beigetragen haben und auf deren Initiative hin das Projekt überhaupt erst ins Leben gerufen wurde. Es ist eine wertvolle Arbeit entstanden, die – obwohl viele Worte geschrieben wurden – kaum in Worte zu fassen ist. Ich bin dankbar, dass ich dieses Projekt begleiten und umsetzen durfte, und freue mich auf eine Fortsetzung in anderer Form … Gym Knittelfeld goes Newspaper. Man wird von uns hören … also lesen.
Prof.in Mag.a Christina Brandl

























