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Was bleibt, wenn sich der Vorhang schließt? Staunen. Stolz. Und vor allem die Gewissheit, gemeinsam etwas Großartiges geschaffen zu haben.

Die Projektwoche mit dem Zirkus Mooncat liegt hinter uns und hat unsere Schulgemeinschaft in eine Welt entführt, in die man mit SchülerInnen normalerweise selten eintaucht: In die Welt des Zirkus. Was zu Beginn mit vorsichtigen ersten Übungen begann, entwickelte sich rasch zu einer beeindruckenden Reise voller Vertrauen, Teamgeist und persönlicher Erfolge. In der Manege wurde gelacht, gezittert, gejubelt – und am Ende über sich selbst hinausgewachsen.

Die beiden Aufführungen bildeten den krönenden Abschluss dieser Woche. Bis auf den letzten Platz gefüllt, getragen von gespannter Erwartung und begeistertem Applaus, verwandelte sich das Zirkuszelt in einen außergewöhnlichen Ort, an dem SchülerInnen über ihre Grenzen gehen und füreinander einstehen. Eine Bühnenerfahrung der ganz anderen Art, individuell und doch als Team. Clowns brachten das Publikum zum Lachen, Fakire beeindruckten mit Mut und Körperbeherrschung und zeigten sich feuerfest, Akrobatinnen und Akrobaten zeigten eindrucksvolle Pyramiden, während Trapezkünstler schwerelos durch die Luft glitten. Auch Zauberer und Jongleure luden zum Stauen ein. Doch hinter all dem Glanz standen vor allem unsere Schülerinnen und Schüler: mutig, konzentriert, voller Energie – und getragen von einem außergewöhnlichen Gemeinschaftsgefühl, das es zweifelsohne braucht, um Projekte dieser Größe in die Wege zu leiten.

Ein solches Projekt ist nur möglich, wenn viele Hände ineinandergreifen. Ein besonderer Dank gilt daher dem Bürgermeister und Hausherren bzw. Zeltherren des Zirkusplatzes DI Harald Bergmann für die wertvolle Unterstützung und die finanziellen Zuwendungen, sowie unserer Direktorin OStR.in Mag.a Barbara König für die kontinuierliche Begleitung und das Vertrauen in dieses Vorhaben. Besonders möchte ich auch Prof.in Mag.a Ingrid Adam-Kaltenegger hervorheben, die mit ihrer Unterstützung das Projekt ermöglicht und begleitet hat.

Ein herzliches DANKE geht auch an die Eltern, die beim Auf- und Abbau des Zeltes tatkräftig mitangepackt haben. Ebenso danke ich den großartigen Fotografen Prof. Mag. Wolfgang Url und Lisa Traußnigg, die die besonderen Manegenmomente mit viel Gespür fotografisch eingefangen und damit bleibend gemacht haben.

Und schließlich gilt unser aufrichtiger Dank dem gesamten Team von Zirkus Mooncat für dieses Projekt der anderen Art. Diese Woche hat gezeigt, was möglich ist, wenn Vertrauen auf Mut trifft, wenn aus vielen Einzelnen ein starkes Ganzes wird – und wenn Schule weit mehr ist als Unterricht.

Ein Erlebnis, das bleibt. Ein Gefühl, das verbindet.

Prof.in Mag.a Christina Brandl

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