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Von 30. Juni bis 3. Juli verbrachte die 4a-Klasse gemeinsam mit Fr. Prof. Klatovsky und Hr. Prof. Schwaiger-Fellinger erlebnisreiche Outdoortage im Nationalpark Gesäuse.

Quartier bezogen wurde am Campingplatz Forstgarten in Gstatterboden, wo die Schüler:innen ihre Zelte aufschlugen und die beeindruckende Bergkulisse rund um das Hochtor zum ständigen Begleiter wurde.
Bereits nach der Ankunft wartete das erste Highlight: Rafting auf der Enns. Ausgerüstet mit Neoprenanzug, Helm und Schwimmweste ging es gemeinsam mit den Guides aufs Wasser. Schon nach den ersten Paddelschlägen war klar: Nur wenn alle im gleichen Takt paddeln, kommt das Boot sicher durch die Stromschnellen. Für zusätzliche Abwechslung sorgten mutige Sprünge ins kühle Wasser, eine kurze Schwimmstrecke in der Strömung und der Versuch, die Boote der Klassenkamerad:innen zu entern. Ein besonderer Zwischenstopp führte durch den beeindruckenden Bruckgraben. Nach einer kurzen Wanderung eröffnete sich eine faszinierende Landschaft mit steilen Felswänden, engen Passagen und kristallklarem Wasser, bis der Weg schließlich an einem malerischen Wasserfall endete. Zurück in den Booten wurde noch einmal kräftig gepaddelt, bevor sich alle zum Abschluss entspannt von der Strömung bis zum Ausstieg treiben lassen konnten.
Am zweiten Tag stand Canyoning am Erbsattel auf dem Programm. Nach einer gründlichen Sicherheitseinweisung und dem Anlegen der Ausrüstung begann das Abenteuer. Zunächst führte der Weg durch das Bachbett, ehe die ersten natürlichen Wasserrutschen erreicht wurden. Es folgten zahlreiche Abseilstellen, weitere Rutschen und spektakuläre Passagen inmitten einer beeindruckenden Schluchtenlandschaft. Den krönenden Abschluss bildete der rund 20 Meter hohe Doppelwasserfall, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird – ein echtes Abenteuer und nichts für schwache Nerven.
Der dritte Tag verlangte nochmals Mut und Geschick. Beim alpinen Klettersteig meisterten die Schüler:innen luftige Kletterpassagen, überwanden steile Felsabschnitte und seilten sich an einer rund 30 Meter hohen Felswand ab. Für zusätzlichen Nervenkitzel sorgten gleich drei Flying Fox-Anlagen – allen voran der letzte, etwa 75 Meter lange Flying Fox, bei dem bereits der Start für Herzklopfen sorgte. Belohnt wurden alle mit atemberaubenden Ausblicken über das Salzatal und die imposante Bergwelt des Nationalparks Gesäuse.
Am vierten und letzten Tag stand Bogenschießen auf dem Programm. Nach einer ausführlichen Einschulung am Übungsplatz wurden die ersten Pfeile ins Ziel gebracht. Anschließend erkundeten die Kids in Kleingruppen die abwechslungsreichen 3D-Bogenparcours, auf denen unterschiedlichste Tierfiguren und andere Ziele im Wald verteilt waren. Nicht jeder Pfeil traf ins Schwarze, doch gerade das machte den Reiz dieses Konzentrationssports inmitten der Natur aus.
Auch abseits der professionell begleiteten Aktivitäten kam der Spaß nicht zu kurz. Am Campingplatz blieb genügend Zeit für Beachvolleyball, Fußball oder Frisbee. Viele genossen aber auch einfach die entspannte Atmosphäre, das gemeinsame Lagerleben und die beeindruckende Kulisse des Nationalparks.
Beim gemütlichen Lagerfeuer am Abschlussabend ließen die Schüler:innen die erlebnisreichen Tage Revue passieren. Nebenbei wurde auf einem kleinen Tablet das Sechzehntelfinalspiel der Fußball-WM zwischen Österreich und Spanien verfolgt. Auch wenn sich Österreich schließlich mit 0:3 geschlagen geben musste, sorgte die spannende Partie für viele mitfiebernde Momente und rundete den Abend in geselliger Stimmung perfekt ab.
Die Outdoortage boten nicht nur jede Menge Action und unvergessliche Erlebnisse, sondern stärkten auch den Teamgeist, das gegenseitige Vertrauen und den Zusammenhalt der Klasse. Vier abwechslungsreiche Tage, die allen noch lange in bester Erinnerung bleiben werden!

Prof.in MMag.a Bernadette Klatovsky und Prof. MG. Richard Schwaiger-Fellinger

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