Wie kann man sich vor falschen Informationen schützen? Im Rahmen der Online-Veranstaltung „EUROPA 60 Minuten+ - Resilienz gegen Desinformation“ konnten sich die Schüler:innen der 6. Klassen Möglichkeiten demokratischer Widerstandsfähigkeit gegen Desinformation und Manipulation ins Gedächtnis rufen.
Markus Schwinghammer erklärte abwechslungsreich und interaktiv, wie Desinformation und andere Formen von Informationsmanipulation entstehen, warum sie sich so schnell verbreiten und wie wir damit umgehen können.
Finanzielle Interessen, politische Manipulation, staatliche Kampagnen und soziale Gründe – die Motive für die Verbreitung von Desinformation sind vielfältig und reichen von schwerwiegenden geopolitischen, wirtschaftlichen und persönlichen Folgen bis hin zu dem etwas harmloseren „Lawful but awful“ (geltendes Recht wird nicht verletzt, aber dennoch kann es zu gesellschaftlichen oder individuellen Schäden kommen).
Die STOPP-Methode kann ein erster Schritt sein, sich gegen Desinformation zu wehren: Halte inne, bevor du reagierst oder teilst und prüfe die Informationen! Autor:innen, Veröffentlichungsdatum und Expert:innen u.a. sind wesentliche Eckpfeiler für einen Quellencheck; wichtig ist es aber auch, die richtigen Fragen zu stellen. Vieles, was wir heute dargeboten bekommen, ergibt häufig keinen Sinn und nur einzelne ziehen Nutzen daraus.
Im Zweifelsfall sollten wir alle in Erwägung ziehen, unsere Aufmerksamkeit wieder vermehrt der realen Welt zuzuwenden. Die unmittelbare Interaktion, weniger Stress und mehr Freude setzen damit der stetigen Reizüberflutung digitaler Medien ein Ende.
Prof.in Mag.a Barbara Kleemair

























