Am 14.,15.,19. und 20. Oktober hatten vier meiner Mitschüler: innen und ich die Möglichkeit, an einer Ausbildung zu Health Peers teilzunehmen.
Während dieser vier Tage in Graz lernten wir viele interessante und wichtige Themen rund um Gesundheit, Prävention und den Umgang mit anderen Menschen kennen. Außerdem konnten wir an unseren eigenen Präsentationen arbeiten, die wir später den Schülerinnen und Schülern unserer Schule vorstellen werden.
Der erste Ausbildungstag
Am 14. Oktober begann unsere Ausbildung mit einer lehrreichen Präsentation über Krisen, Krisenprävention und verschiedene Aspekte von Krisensituationen. Dabei beschäftigten wir uns damit, wie Krisen entstehen können und wie man mit ihnen umgeht. Anschließend behandelten wir die Themen Suizidalität und die psychische Erste Hilfe. Dabei lernten wir, wie wichtig es ist, Menschen in schwierigen Situationen ernst zu nehmen und ihnen Unterstützung anzubieten.
Der zweite Ausbildungstag
Am 15. Oktober beschäftigten wir uns mit den Grundlagen der Gesundheit. Dabei lernten wir unter anderem wichtige Informationen über HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen. Außerdem wurde uns gelehrt, wie sich allgemein Viren verbreiten und wie sie aussehen. Nach 3 Stunden Theorie durften wir mit der Vorbereitung unserer eigenen Präsentation beginnen. Diese sollten wir später den Schülerinnen und Schülern unserer Schule vortragen. Dadurch hatten wir die Möglichkeit, das Gelernte selbstständig aufzuarbeiten und uns auf unsere zukünftige Aufgabe als Health-Peers vorzubereiten.
Der dritte Ausbildungstag
Am 19. Oktober erhielten wir ein Pride-Paket mit verschiedenen Punkten zum Thema LGBTQIA+. Wir beschäftigten uns mit den Inhalten, bearbeiteten diverse Aufgaben und nahmen an interaktiven Spielen teil. Dadurch konnten wir uns auf abwechslungsreiche Weise mit diesem Thema auseinandersetzen.
Nach der Mittagspause ging es mit dem Thema sexuelle Gesundheit weiter. Wir diskutierten über verschiedene Aspekte, darunter auch die sexuell übertragbaren Infektionen und auch den Geschlechtsverkehr. Dabei konnten wir unser Wissen auch in diesem Bereich erweitern und uns mit wichtigen Fragen rund um die sexuelle Gesundheit beschäftigen.
Der vierte - und letzte- Ausbildungstag
Am 20. Oktober stand das Thema Blut und Blutspende im Mittelpunkt. Wir lernten, wie eine Blutabnahme durchgeführt wird, welche Nadeln beziehungsweise Kanülen dabei verwendet werden und welche Bestandteile des Blutes genutzt werden und in welchen Situationen. Wir wurden auch über die Haltbarkeit des Blutes informiert ab Zeit der Abnahme und warum die Blutspende eine wichtige Rolle im Gesundheitswesen spielt.
Nach dieser interessanten Einheit durften wir weiter an unseren Präsentationen arbeiten. Anschließend präsentierten wir einen Teil unserer bisherigen Arbeit und erhielten Feedback sowie Verbesserungsvorschläge.
Zum Abschluss fand dann noch die Übergabe unserer Urkunden statt, womit die Ausbildung offiziell beendet wurde.
Insgesamt waren die vier Ausbildungstage eine lehrreiche und abwechslungsreiche Erfahrung. Wir konnten viel an neuem Wissen über psychische Gesundheit, Krisenprävention, sexuelle Gesundheit, LGBTQIA+ und Blutspenden gewinnen. Besonders großartig war, dass wir uns nicht nur theoretisch mit den Themen beschäftigten, sondern auch an interaktiven Übungen teilnahmen und selbstständig an unseren Präsentationen arbeiten konnten.
Die Ausbildung hat meinen Mitschüler: innen und mir gezeigt, wie wichtig es ist, offen über Gesundheit zu sprechen, Vorurteile abzubauen und anderen Menschen bei Fragen oder Problemen zu unterstützen. Wir freuen uns darauf, unser erworbenes Wissen in Zukunft an die Schülerinnen und Schüler unserer Schule weiterzugeben und unsere Aufgabe als Health- Peers wahrzunehmen.
Ein herzliches Dankeschön gilt unserem Begleitungslehrer Herrn Professor Stadler und dem Österreichischen Roten Kreuz, die uns diese Ausbildung ermöglicht haben. Vielen Dank für die lehrreichen Stunden, die Unterstützung und die vielen neuen Erfahrungen, die wir sammeln durften.
Osmić Nejla, 6a

























